„The present moment is a present of life.“

Es gibt viele kluge – und, zugegeben, auch weniger kluge – Redensarten, wenn es um Momente und um deren Behandlung geht. Man solle sie wahrnehmen und bewahren, heißt es. Man solle das Jetzt leben und nicht das Vergangene oder das Zukünftige.

Wir Menschen tun viel dafür, Momente zu Erinnerungen zu machen. Ohne den Wunsch, immer wieder aufs Neue das zu empfinden, was diesen einen Moment ausgemacht hat, gäbe es keine Texte und keine Bilder.

 

„Anyone who lives within their means suffers from a lack of imagination.“

Was sind Fotos und Texte anderes als der materialisierte Ausdruck des tiefmenschlichen Bedürfnisses, Momente festzuhalten, sie immer wieder aufs Neue zu erleben, das Empfundene dann hervorzuholen, wenn man es benötigt?

Wir sind Jäger vom Momenten und Sammler von Erinnerungen.  Ein Bild ist in der Lage, eine Geschichte zu erzählen, und Geschichten sind in der Lage, Bilder in uns aufsteigen zu lassen. Hier wird dem Betrachter ein Ereignis gezeigt, dort wird die Fantasie des Lesers angeregt. Beides ist unersetzlich, beides berührt uns auf seine Weise.

„Don’t part with your illusions. When they are gone, you may still exist, but you have ceased to live.“

Kein geringeres Ziel als das, seine Leser zum Denken, Fühlen und Träumen zu bringen, sollte ein Autor im Sinn haben, wenn er Sätze formuliert. Ob Gedicht oder Gebrauchsanleitung – ein Text muss „treffen“.

Nicht Superlative und nicht Fachterminologie sind dafür tauglich, sondern das passende Wort an der richtigen Stelle. Und nicht selten ist es das Wort, das ungeschrieben blieb, das einen guten Text zum besseren Text macht.

„If you want something to look interesting, don’t light all of it.“

Wie beim Schreiben gilt auch in der Fotografie der Grundsatz des Weglassens. Nachdruck verleiht dem Anliegen des Kreativen nicht das Mehr an Wörtern oder das Bunter an Farben, sondern die Gedanken vor und die Reduzierung nach dem Erstellen seines in Wort und Bild gekleideten Anliegens.

Während dokumentarisches Fotografieren das Gewesene zeigen soll ohne es zu werten und ohne den Kontext zu beschneiden, gilt für kreative Bildgestaltung das Gegenteil. Gerade die ungewöhnliche Perspektive, der harte Schnitt und die Verknappung an Inhalt lässt beim Betrachter Interesse erwachen.

„Everyone is trying to accomplish something big, not realizing that life is made up of little things.“

Lassen Sie uns über kleine Dinge reden und große Dinge tun. Gemeinsam setzen wir Ihre Ideen in herausragende Projekte um.